Mensch-Maschine-Interaktion

Kapitel 1: Grundmodell menschlicher Informationsverarbeitung

Übungsaufgaben

  • Abbildung 1.2 zeigt die Komponenten menschlicher Kognition. Die Leistung des Sinnesorgans Auge kann beispielsweise durch eine Brille erhöht werden. Überlegen Sie sich, wie bei jeder einzelnen Komponente Leistung bzw. Effizienz erhöht werden kann. Kennen Sie solche Techniken aus Ihrem Alltag? Erläutern Sie, wie und warum jeweils die Leistung erhöht wird.

    Ohr: Hörgerät (Hier wird durch ein technisches Hilfmittel. Zeichenerkennung: Lernen, z.B. lesen lernen Kurzzeitgedächtnis: Phrasing & chunking Motorik: Training

  • Wie kann das in diesem Kapitel vorgestellte menschliche Informationsverarbeitungsmodell (Abbildung 1.3) sinnvoll bei der Gestaltung von Computerspielen eingesetzt werden? Diskutieren Sie anhand eines Computerspiels ihrer Wahl hierzu die Stimuli, die Reaktionen und die Rolle des perzeptuellen und des motorischen Prozessors, sowie der zentralen Verarbeitungseinheit für grundlegende Spielzüge. Erläutern Sie, wieso eine genaue Abschätzung der Prozessorgeschwindigkeiten wichtig für ein gutes Spielerlebnis ist.

    Ein Beispiel wäre zum Beispiel der Spieleklassiker Pac Man. Hier verarbeitet der perzeptueller Prozessor die Reize des auditiven visuellen Sinns des Spielers. Der motorische Prozessor kümmert sich um die tatsächliche Steuerung, also die Tastensteuerung (oder früher der Joystick), die Bewegung des Arms, bzw. der Hand und der Finger. Der Kognitiver Prozessor bearbeitet die Entscheidung in welche Richtung gelaufen werden soll. Geschwindigkeitsabschätzung ist wichtig, um den Schwierigkeitsgrad des Spiels angemessen zu wählen. Dass heißt wenn die Verabeitungsgeschwindigkeit langsamer als die Reaktion der gegnerischen Spielfiguren ist, wird das Spiel unlösbar.